Deaktivierungs-Add-on für Browser von Google Analytics ist verfügbar

geschrieben von Peter E. Müller am 26.05.2010 in Kategorie Online Business | 2 Kommentare

Das angekündigte Browser-Plug-in zur Abschaltung von Google-Analytics ist verfügbar und kann über das Google Datenschutz-Center heruntergeladen werden.

Google Analytics ist ein von Google bereitgestellter Dienst zur Analyse von Zugriffen auf Webseiten. Hierbei werden die IP-Adresse (die eine Lokalisierung und genaue Identifizierung des Besuchers ermöglicht), Suchbegriffe, Adwords, die Einstiegs- und Ausstiegsseiten, die Verweildauer sowie eine ganze Reihe technischer Daten erfasst und an Google übertragen.

Das Plug-in verhindert die Abfrage von Daten (und damit auch die Übertragung von Daten an Google) und ist für die Browser Internet Explorer 7 und 8 sowie für Firefox ab 3.5 und Chrome ab 4.x verfügbar. Nach der Installation blockt der Browser das im Code einer Webseite enthaltene  Analytics-Script. Einstellmöglichkeiten gibt es nicht.

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Deaktivierungs-Add-on ermöglicht Google dem Webmaster die Implementierung eines IP-Masking. Hierbei werden laut Google die letzten 8 Bit der anfragenden IP-Adresse gelöscht. Damit bleibt eine grobe Lokalisierung erhalten, der Nutzer kann jedoch nicht mehr identifiziert werden.

Mit den genannten Maßnahmen ist es nun möglich, die bisher bestehende Datenschutzproblematik (Speicherung der vollständigen IP-Adresse bei Google in den USA) auszuräumen. Incloud wird bei allen zukünftigen Projekten IP-Masking einsetzen. Bei bestehenden Webanwendungen, die Analytics einsetzen, erfolgt dies auf Wunsch des Kunden.

Weitere Informationen zu Google Analytics finden Sie hier:

Website von Google

Wikipedia

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Kommentare als RSS Feed abonnieren Kommentare

  1. Daniel Andrisek Daniel Andrisek
    Über Facebook Connect authentifiziert | Geschrieben am 31.05.2010 16:20
    Antworten
    Hm... entfällt damit eigentlich die Pflicht Google Analytics im Impressum zu erwähnen?
  2. Geschrieben am 31.05.2010 17:02
    Antworten
    Gute Frage... mit IP Masking wird die volle IP Adresse ja nicht mehr von Google gespeichert, also keine personenbezogenen Daten übermittelt - die IP Adresse war ja das einzige betroffene personenbezogene Datum, oder irre ich da?

    Warten wir ab, was die Rechtsgelehrten in den nächsten Wochen dazu diskutieren werden!

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