Das ist Lisa Reichardt Vier Wochen SCRUMtastisch - was uns die ersten zwei Sprints zeigen

Von Lisa Reichardt am 17.04.2018
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Vier Wochen sind vergangen seit wir die agile Transformation hier bei Incloud angestoßen haben. Nach zwei Sprints sind wir bereits deutlich schlauer geworden und wissen immer besser, wo sich unsere Baustellen befinden und was wir auf unserem Weg zum agilsten Unternehmen Deutschlands noch verbessern müssen.

Unser Status quo

Ein elementarer Bestandteil von SCRUM ist die Sprint Retrospektive, die jedes Squad veranstaltet. Wir bei Incloud gehen in der Eingewöhnungsphase einfach noch einen Schritt weiter: Die Squads machen ihre Squadinterne Retro selbst, dann extrahieren sie die zwei besten und die zwei improvement-würdigsten Themen aus ihrer Retro und tragen sie dann in die Company Retro, in der wir gemeinsam alle Themen aus jedem Squad priorisieren. Nach zwei Sprints zeigen die Company Retros deutlich:

  • die Refinements hakten anfangs, aber mit Bucket- bzw. Magic Estimation schaffen es die Squads sich noch besser und effektiver selbst zuorganisieren
  • die Einhaltung der SCRUM-zeremonien wie das Planning und Refinement findet sehr zielgerichtet in den Squads statt
  • gleichzeitig haben wir das Timeboxing als tolle Waffe gegen Zeitverschwendung perfektioniert
  • ein riesen Plus: die crossfunktionalen Squads sitzen zusammen und können sich so bestens untereinander aushelfen und voneinander lernen
  • der Lernprozess der Selbsteinschätzung / des Sprint Commitment: das ist für die Squads sehr spannend und neu mit der Selbstverwantwortung umzugehen. Das tolle: es gibt keine "Meilensteinpläne von oben"
  • unser SCRUM-Master: Er ist essentiell für den Prozess. Wir lernen so langsam, was er wirklich tut und wie wertvoll seine Arbeit ist!
  • Das ist Paul.
    "Als SCRUM-Master habe ich die spannende und gleichzeitig schwierige Aufgabe, unsere Prozesse von der zweiten Reihe aus zu beobachten und die Ursachen hinter Problemen aufzudecken. Als eine unserer größten Herausforderungen empfinde ich momentan unseren Umgang mit der neu gewonnenen Selbstbestimmung. Die gesunde Balance zwischen Workload und unserer eigenen Erwartungshaltung an die Qualität unserer Arbeit muss sich noch optimal in dem neuen Umfeld einpendeln. Unsere offene Feedbackkultur ist für diesen Weg der perfekte Nährboden, weswegen ich bester Dinge bin, dass wir auch diese Herausforderung meistern werden."
    Paul Brand, SCRUM-Master bei Incloud Engineering GmbH

    Das nehmen wir mit in die nächsten Sprints

    Naturgemäß gibt es immer Potential zu Verbesserung. Wir wollen SCRUM leben und es ist ein Weg, den wir gemeinsam gehen. Und der Weg zur Perfektion ist ein langer und steiniger Weg. Da aber der Weg selbst das Ziel ist und der schwierigste Schritt der Allererste ist, haben wir die erste Etappe bereits gemeinsam erfolgreich erklommen. Was die erste Etappe so besonders macht ist unser "Wir gehören zusammen"- Feeling. Nur so können wir zum agilsten Unternehmen Deutschlands werden. Wir identifizieren uns auf einer Ebene. Wir kommunizieren und arbeiten auf einer Ebene - denn wir leben SCRUM.

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