Das ist Franz Suchy ShipIt Like It’s Hot – 24 Stunden für spannende und innovative Ideen

Von Franz Suchy am 01.02.2019
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Ein neues Jahr, ein neues ShipIt! Incloud beginnt das Jahr 2019 mit innovativen und spannenden ShipIt-Projekten. Wieder einmal wurden alle Incloudler aufgerufen, ihre Welt innerhalb von 24 Stunden zu verbessern.

So funktioniert das ShipIt

Für alle, die sich jetzt fragen, was dieses ShipIt eigentlich ist, kommt hier die Antwort: Es geht darum, ein kleineres Projekt oder Vorhaben innerhalb von 24 Stunden gemeinsam in kleinen Teams umzusetzen. Die einzelnen Projekte zielen darauf ab, den Arbeitsalltag und die Abläufe innerhalb des eigenen Unternehmens zu verbessern. Wie das Ganze bei Incloud abläuft, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Das Grundkonzept, die sogenannten "ShipIt Days", stammt vom britischen Softwareentwickler Atlassian. Dabei finden sich alle Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen und Fachrichtungen zusammen, um eine bestimmte Sache oder Situation im eigenen Unternehmen zu verbessern. Das reicht vom Austausch aller alten und ineffizienten Glühbirnen in der kompletten Firma bis hin zur Entwicklung von internen Projektmanagement-Tools, welche die Arbeitsabläufe vereinfachen sollen. Wir bei Incloud fanden die Idee des ShipIts so gut, dass wir es seit letztem Jahr selbst veranstalten. Dabei greifen wir die Grundidee eines Hackathons wieder auf und versammeln alle Incloudler in unseren größten Meetingräumen um gemeinsam zu konzipieren, zu brainstormen und zu programmieren.

Incloud liebt das ShipIt

Alle Incloudler haben dabei die Möglichkeit, einmal aus ihrem Arbeitsalltag auszubrechen und sich endlich dieser einen Sache zu widmen, die sie schon so lange verbessern wollten. Dabei steht nicht nur der Spaß am Entwickeln von smarten Apps und Webanwendungen im Fokus, sondern auch der Mehrwert, den dieses gesamte Vorhaben mit sich bringt. Durch die vielfältigen ShipIt-Projekte trainieren wir spielerisch unsere Fähigkeiten in der Softwareentwicklung und erlernen, wie man schnelle und präzise Ergebnisse abliefert. Dazu kommt, dass die verbesserten Prozesse und Abläufe auch einen großen Mehrwert in der täglichen Kundenarbeit mit sich bringen.

Unsere schönsten ShipIt-Momente haben wir euch in diesem Video zusammengefasst:

Vor dem ShipIt

Circa zwei Wochen vor dem eigentlichen ShipIt Event werden alle Projektideen der Incloudler gesammelt und per Projektskizze festgehalten. Im darauffolgenden "Brown-Bag Meetup" werden die einzelnen Projekte vorgestellt und das dazugehörige MVP festgelegt. Als MVP ist das Minimum Viable Produkt zu verstehen. Das bedeutet so viel wie das "Produkt mit den minimalsten Anforderungen und Eigenschaften". Also einfach eine funktionierende Lösung, die möglichst schnell umsetzbar ist. Anschließend kann sich jeder in das jeweilige Wunsch-Projekt eintragen und sich mit seinen Teamkollegen schon mal grobe Gedanken machen. Aber nicht zu viele! Die eigentliche Entwicklung soll sich innerhalb der 24 ShipIt Stunden abspielen.

Die Projekte

In diesem Jahr hatten wir eine Vielzahl von unterschiedlichsten ShipIt-Projekten, die unseren Arbeitsalltag und unsere Zusammenarbeit maßgeblich verändern werden. Hier sind drei Projekte, die uns besonders gut gefallen haben:

Alexa Skill für Anwesenheit

Das ist Lukas.
"Häufig stelle ich mir beispielsweise beim morgendlichen StandUp die Frage, ob ein bestimmter Kollege heute noch ins Büro kommt oder ab wann jemand verfügbar ist. Diese Frage sollte man einfach mal schnell an Alexa weitergeben können. Wir haben einen Alexa Skill entwickelt, der genau das kann."
Lukas, Senior Developer und ShipIt-Gewinner 2019 bei Incloud

Die Hard Facts zum Projekt:

  • Teamgröße: 2 Incloudler
  • Technologien: Node.js mit TypeScript und Alexa Skills Kit SDK + Integration des Incloud Kalenders

Meet.INK

Das ist Christopher.
"Zu häufig kommt es vor, dass ein Meetingraum in Benutzung ist und jemand versehentlich reinplatzt. Wir haben ein E-Ink Display entwickelt, welches direkt mit unseren Outlook Kalendern verbunden ist. So wird direkt am Meetingraum angezeigt, ob und wie lange dieser noch frei bzw. besetzt ist."
Christopher, Architect & Teamlead bei Incloud

Die Hard Facts zum Projekt:

  • Teamgröße: 5 Incloudler
  • Technologien: Raspberry Pi als Client + React und Ant Design

Incloud Device Regal 2.0

Das sind David und Ryan.
"Im Incloud Device Regal reihen wir alle unsere mobilen Endgeräte fürs Testing auf. Leider lassen sich die Devices zurzeit nur schwer entnehmen. Unser aktuelles Regal ist zu klein und oft müssen wir ein bestimmtes Gerät zu lange suchen. Deshalb haben wir ein neues und besseres Device Regal gebaut"
Ryan und David, Software Tester bei Incloud

Die Hard Facts zum Projekt:

  • Teamgröße: 2 Incloudler
  • Technologien: Akkuschrauber und dicke Muckies

Nach dem ShipIt

Nach dem ShipIt, sprich nach einer durchgemachten Nacht und jeder Menge Kaffee und Club Mate, wird per Voting das Gewinnerprojekt ausgewählt. Hierbei hat jedes Team die Möglichkeit, sein Projekt den anderen Teams innerhalb von fünf Minuten vorzustellen.

Zum Schluss werden alle ShipIt Projekte vorgestellt.

Für die abschließende Bewertung der Projekte, sind die folgenden Kriterien ausschlaggebend:

  • Is it shippable? Also die Frage, ob wir das entstandene Produkt direkt benutzen und live schalten könnten.
  • Is it valuable? Profitieren wir als Unternehmen von diesem Projekt und haben wir einen direkten Nutzen und Mehrwert davon?
  • Is it well presented? Wurde das entwickelte Produkt ansprechend und unterhaltsam vorgestellt?

Sobald alle Stimmen vergeben wurden, wird in der Siegerehrung das Gewinner-Team gekürt. Gewonnen hat in diesem Jahr übrigens das Team "Alexa Skill für Anwesenheit". Doch im Grunde gewinnen bei einem ShipIt alle beteiligten Personen. Unsere Incloudler hatten eine Menge Spaß und freuen sich bereits auf das nächste ShipIt, um wieder die Incloud Welt in 24 Stunden ein kleines bisschen besser zu machen...

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