5 Gründe, warum Sie Ihre Anwendung in der Cloud betreiben sollten

Profilfoto Manuel Reinfurt
Chief Technical Officer

18.06.2021
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Fünf Vorteile, die Ihnen Cloud-basierte Anwendungen bringen und welche Anbieter für Sie in Frage kommen könnten.

Webanwendungen, mobile Apps oder das Internet of Things: Wie und wo Sie das Backend Ihrer Anwendung betrieben, entscheidet massiv über den Erfolg Ihres digitalen Produkts. Deshalb sollten Sie sich schon in der Konzeptions-Phase ausreichend Gedanken über die richtigen Technologien für Ihr Produkt machen. Auch, weil Ihnen das langfristig unnötige Ausgaben sparen kann. In diesem Artikel finden Sie die fünf Vorteile, die Ihnen Cloud-basierte Anwendungen bringen und erfahren, welche Anbieter für Sie in Frage kommen könnten. Sichern Sie sich außerdem unsere kostenlose Checkliste und finden Sie heraus, ob die Cloud auch für Ihre Anwendung sinnvoll ist.

So profitieren Sie vom Cloud Backend

1. Die Basis Ihrer Anwendung: verlässliche Infrastruktur

Hinter jeder Anwendung, ganz gleich ob Cloud oder nicht, steht ein Rechner, der betrieben und gewartet werden muss. Neben der eigentlichen Anwendungsentwicklung noch eine Infrastruktur samt Servern, Speicher- oder Netzwerkkapazitäten im Rechenzentrum oder gar im eigenen Büro aufzubauen, ist nicht nur komplex: Sie brauchen dafür finanzielle und personelle Ressourcen, die an anderer Stelle effizienter eingesetzt werden können. Die Cloud bietet schnell einsatzbereite Services und Versatzstücke, mit denen Sie und Ihre Entwickler komfortabel und schnell Anwendungen bauen können, ohne sich selbst um die komplexe Infrastruktur kümmern zu müssen.

Damit geht auch einher, dass Sie einen Großteil der Verantwortlichkeiten in professionelle Hände geben können und nur die von Ihnen entwickelten Anwendungen und die zugehörige Software verwalten. Ihr Cloud Provider kümmert sich indes um die Infrastruktur und Hardware, Sie sind lediglich für die Verwaltung der von Ihnen gewünschten Komponenten zuständig. Die Entwickler können sich komplett auf die erfolgreiche Programmierung der Anwendung und somit vollkommen auf Ihr Business konzentrieren.

2. Hohe Skalierbarkeit dank flexibler Rechenkapazitäten

Cloud-Lösungen zeichnen sich durch ihre exakte Skalierbarkeit ganz nach Bedarf aus. Muss Ihre Anwendung große Datenmengen gleichzeitig verarbeiten? Gehen Sie von einer hohen Besucherfrequenz aus? Stellen Sie sich vor, Ihre Nutzerzahlen oder Datenmengen stiegen sprunghaft an. Niemand bräuchte genau dann überlastete Server.

Wie steuern Sie unkompliziert nach, wenn Ihre Anwendung erfolgreich ist und gut genutzt wird? Im Eigenbetrieb müssten Sie für so einen plötzlichen Anstieg jederzeit freie Reserven offen halten und auch finanzieren, um eventuelle Lastspitzen abzufangen. In der Cloud können Sie bei steigendem Bedarf Kapazitäten mit wenigen Klicks hinzubuchen und einfach wieder abgeben, wenn der Ansturm abflacht. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Ihre Anwendung die benötigten Zusatzkapazitäten automatisch skalieren kann, wenn sie entsprechend gebaut ist. So überwacht die Anwendung selbst, wie viel sie benötigt und holt sich die zusätzlichen Ressourcen. Mit der Cloud sparen Sie also Stress und außerdem enorme Summen, da Sie keine Speicherkapazitäten für eventuelle Lastspitzen vorhalten müssen. Sie zahlen nur das, was Sie verbrauchen.

Was kostet die Cloud für Ihre Software Anwendung? Die Cloud erspart Ihnen viele finanzielle Aufwendungen, beispielsweise für Hardware und Pflege. Lesen Sie unseren Artikel über die Kosten der Cloud und erfahren Sie, warum sich der Umstieg auch finanziell lohnt.

3. Starke Synergien dank Cloud-Services

Die bewährten Cloud-Anbieter haben sich erst nach und nach zu solchen entwickelt, zuvor aber bereits kräftig im Software Business mitgemischt. Entsprechend können Sie hier eine ausgereifte Infrastruktur und erstklassige Pflege erwarten. Die Erfahrung und Professionalität garantieren Ihnen verlässliche Funktion und Sicherheit. Mit der Cloud sind Sie darüber hinaus in der Lage, diverse Produkt- und Geschäftsprozesse über eine einzige Plattform abzubilden. Amazon Web Services beispielsweise bietet 175 verschiedene Services, die neben den oben genannten Hardware-Komponenten auch Entwicklerwerkzeuge und IoT-Lösungen bereithalten.

Hierbei handelt es sich um vordefinierte Abläufe und Logiken, wie beispielsweise dem einfachen Speicherservice, das Versenden von Mails oder diverse Datenbankverknüpfungen. All diese Services haben das Ziel, die Arbeit Ihrer Entwickler zu vereinfachen. Kurz: Die Entwickler sagen der Cloud, was sie tun soll. Wie sie es tut, ist jedoch ihr überlassen.

Mit den richtigen Skills wird die Cloud so zum effektiven Baukasten, der für jedes Projekt die passgenaue Lösung bietet. Von individuellen mobilen Apps über Big Data Plattformen bis hin zu komplexen IoT-Lösungen. Das spart Ihnen zusätzlich Kosten während der Entwicklung. Zudem sorgt die Nutzung möglichst vieler Services innerhalb der Cloud für reibungslose Abläufe Ihrer Anwendung. Sie sind dann Cloud Native unterwegs. Lesen Sie mehr dazu, wie Sie die richtigen Komponenten für Ihre Cloud-native Architektur finden!


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4. Höchste Sicherheit und Backup-Garantie in der Cloud

Datensicherheit ist eines der Hauptkriterien bei der Entscheidung, ob eine Anwendung in der Cloud entwickelt wird oder nicht. Fest steht: Mit der Cloud sind eine sehr gute Disaster Recovery, sowie Backups ein Leichtes.

Das Thema Datensicherheit in der Cloud wird begleitet von zwei entscheidenden Fragestellungen:

Wie sicher sind meine Daten vor Hackern und Kriminellen?

Die Cloud-Provider arbeiten mit den besten Köpfen der Welt und setzen alles daran, Ihre Daten durch professionelle Sicherungsmaßnahmen zu schützen und bemessen ihre Standards an den hohen Sicherheitsansprüchen von Regierungen und Banken. Zahlreiche Zertifikate (bspw. ISO) belegen diese hohen, internationalen Standards. Durch stabile, ausfallsichere Infrastrukturen und abgesicherte Rechenzentren sind Ihre Daten in der Cloud so sicher wie nirgendwo sonst.

Wie sicher sind meine Daten vor dem Zugriff von Regierungen und Geheimdiensten?

In Sachen Datenschutz können Sie sowohl auf deutsche Anbieter, als auch auf weltweit agierende Cloud-Dienste setzen. Die größten internationalen Anbieter betreiben auch Rechenzentren in Deutschland, die exakt auf die hier geltenden Datenschutzbestimmungen abgestimmt sind. Alle gängigen Services können Sie somit auf deutschen Servern nutzen. Zudem verpflichten sich die Anbieter, die hohen Standards insbesondere an den europäischen Datenschutz einzuhalten.

Tipp: Im INCLOUD Podcast erfahren Sie, ob und wann die zentrale oder die dezentrale Datenspeicherung für Ihr Projekt in Frage kommt. Jetzt anhören!

5. Einfache Zusammenarbeit von überall aus

Ob weltweit agierender Konzern, Home-Office-Regelungen oder die Zusammenarbeit mit Dienstleistern: Es gibt viele Gründe, warum der Zugang zu einer Anwendung von mehreren Standorten aus möglich sein muss.

Über das Internet können Sie von überall aus auf die Cloud Services zugreifen. Das erleichtert die Zusammenarbeit Ihrer hauseigenen IT an unterschiedlichen Standorten oder beispielsweise mit externen Dienstleistern.

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Everything as a Service: Wo liegt der Unterschied zwischen SaaS, PaaS und IaaS?

Wer überlegt, seine Anwendung in der Cloud zu entwickeln und zu betreiben, wird früher oder später auf die Begriffe Software as a Service, Platform as a Service oder Infrastructure as a Service stoßen. Im INCLOUD Podcast erklären wir die Unterschiede und wann welches Modell für Ihre Anwendung in Frage kommt.

Bestehende Produkte in der Cloud betreiben

Kann ich die Cloud auch für bestehende Produkte einsetzen? Das geht! Wenn Sie Ihr Produkt komplett neu aufbauen, ist es natürlich einfacher, von der Cloud zu profitieren. Sie können die Services direkt in die Entwicklung integrieren. Doch wie schaffen Sie es, die Vorteile der Cloud auch bei bestehenden Anwendungen zu nutzen? Lesen Sie hier, mit welchen Methoden Sie Ihre Anwendung modernisieren können, ohne sie komplett neu bauen zu müssen.

Welche Cloud Anbieter gibt es?

Je nach Bedarf und Anforderungen kann es sinnvoll sein, einen bestimmten Cloud Provider zu wählen. Hier finden Sie eine kurze Übersicht zu den beliebtesten Anbietern:

Amazon Web Services (AWS)

AWS ist der führende Anbieter im Bereich Platform as a Service und Infrastructure as a Service. Seit 2006 bietet Amazon Infrastruktur für Entwickler und konzentriert sich dabei vornehmlich auf den Business Bereich. Zurückgreifen kann das Unternehmen auf seine Expertise und eigene Infrastruktur aus dem E-Commerce Kerngeschäft. Aus langer Erfahrung als AWS-Partner wissen wir, dass AWS alle wichtigen Anforderungen an eine verlässliche Entwicklungsumgebung erfüllt. AWS zeichnet sich zudem durch seine hohe Skalierbarkeit und ein flexibles Kostenmodell aus.

Microsoft Azure

Azure aus dem Hause Microsoft ist der wohl bedeutendste Wettbewerber für AWS und seit 2010 für Entwickler zugänglich. Nutzer profitieren von der Pionierrolle und der Standhaftigkeit im umkämpften Software Business. Azure eignet sich vor allem für Unternehmen, die bereits mit Microsoft Diensten wie Active Directory oder Office 365 arbeiten. Nicht nur die vorhandenen Systemlandschaften sind vertrautes Gebiet und erleichtern die Integration. Auch bestehen so bereits Verträge mit Microsoft. Deren Inhalte, sowie Vereinbarungen zum Datenschutz sind geläufig. Als Azure-Partner beraten wir Sie gerne, ob und wie der Cloud-Anbieter zu Ihrem Unternehmen passt.

Open Telekom Cloud

Je nach Vorgaben Ihres Unternehmens müssen Sie eventuell auf europäische oder deutsche Cloud-Lösungen zurückgreifen. Hier stellt die Open Telekom Cloud eine überzeugende Alternative zu den amerikanischen Wettbewerbern dar. Es handelt sich dabei um ein Angebot der T-Systems International GmbH, einer Tochterfirma der Deutsche Telekom AG. Die Open Telekom Cloud verspricht ihren Nutzern erhöhte Freiheit und Flexibilität durch den Aufbau der Cloud auf der Open-Source-Architektur OpenStack. So profitieren Sie hier von dem verringerten Risiko eines Vendor-Lock-in. Das bedeutet, für Sie bestehen nur geringe Abhängigkeiten zum Provider und somit kaum Barrieren bei einem Anbieterwechsel.

Google Cloud Platform

Auch Google mischt inzwischen ordentlich im Cloud-Geschäft mit, unterstützt beispielsweise die Deutsche Bank bei der digitalen Transformation. Zwar bietet GCP weniger Services an, als AWS und Azure, kann damit aber in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Machine Learning punkten. Zudem überzeugt die Cloud-Lösung von Google mit erschwinglichen Preisen und flexiblen Verträgen.


Die Cloud ist heute gewinnbringender, zuverlässiger Begleiter in fast allen Unternehmen: Ob zur virtuellen Auslagerung der eigenen Infrastruktur, bei der Nutzung cloudbasierter Softwarelösungen oder der Entwicklung von genau diesen. Profitieren auch Sie von den vielen Vorteilen. Denn ob ein Unternehmen auf die Cloud setzt oder nicht, kann schon jetzt über den zukünftigen Markterfolg entscheiden.

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& Isabell Hartmann
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