Ein zweiter Blick lohnt sich: Digitale Geschäftsmodelle sichern Ihre Zukunft!

Profilfoto Lisa Reichardt
Content Marketing Producer

08.06.2021
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Vier Beispiele, wie Sie Ihre Geschäftsmodelle digitalisieren können.

Ohne die Technologie des Internets würde Google nicht existieren. Oder Facebook, Netflix und AirBnB – das sind alle große Namen erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle, die neue Märkte technologiegetrieben erschlossen haben. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie erfüllen einen Kund:innennutzen und erzeugen so einen Mehrwert auf Basis digitaler Technologien. Dafür sind die Kund:innen auch bereit zu zahlen. Win-win! 

Ist mein Produkt/Geschäftsmodell in Zukunft noch relevant?

Nicht nur das Internet hat für neue Geschäftsmodelle gesorgt, sondern ebenso Smartphones. Sie sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil in unserem Leben – ganz gleich, ob privat oder im Beruf. Blicken wir der Wahrheit also direkt ins Gesicht: Sie können sich der Digitalisierung nicht entziehen! Sie müssen sich fragen, ob Ihr Produkt oder Geschäftsmodell auch in Zukunft noch relevant für Ihre Nutzer:innen ist. Mit fortschreitender Digitalisierung werden Ihre Mitbewerber:innen Sie höchstwahrscheinlich schnell überholen, wenn Sie nichts unternehmen. Wie möchten Sie die Zukunft Ihres Unternehmens gestalten? Beziehen Sie in Ihre Überlegungen digitale Geschäftsmodelle mit ein. Digitale Geschäftsmodelle lassen sich auf nahezu alle Bereiche der Wirtschaft und Industrie adaptieren. Neue Technologien, wie das Internet und Smartphones, ermöglichen es uns neue Märkte und dadurch neue Zielgruppen zu erschließen, um Prozesse zu vereinfachen oder ein Problem zu lösen.

Heißt das in der Umsetzung einmal alles neu? Nicht unbedingt: Vier Methoden, um Produkte oder Prozesse digital zu gestalten.

Zudem muss die richtige Digitalstrategie her. Wie verhält sich der aktuelle Markt? Prüfen Sie den Status Quo Ihres Unternehmens und identifizieren Sie Potentiale. Denken Sie Ihr Geschäftsmodell neu: Dehnen Sie es durch digitale Zusatzprodukte oder mobile Erweiterungen, z.B. eine Mobile App, aus. Es bringt allerdings nichts, Geld in ein digitales Geschäftsmodell zu investieren, das auf dem Markt keinen Anklang findet. Fragen Sie sich daher: 

  • Welches digitale Geschäftsmodell eignet sich, um mein Angebot zu erweitern?
  • Wie können wir mithilfe des digitalen Geschäftsmodells den Nutzer:innen helfen?
  • Welchen Mehrwert bietet es?
  • Warum ist das digitale Geschäftsmodell profitabel? 
  • Sind die Nutzer:innen bereit?

Es muss dabei kein komplett neues digitales Geschäftsmodell sein: Haben Sie bereits ein physisches Produkt, welches an sich nicht digitalisiert werden kann? Bieten Sie zu diesem physischen Produkt ein digitales Zusatzprodukt für Ihre Kund:innen an, um Ihr Portfolio zu erweitern. Ein digitales Zusatzprodukte könnte eine Mobile App sein. Ein sehr bekanntes Beispiel der Digitalisierung ist die des stationären Handels: Via Online-Shops oder indem Sie physische Services durch digitale Services erweitern, beispielsweise durch eine Beratung durch einen Tierarzt per Videochat, erschließen Sie neue Geschäftsfelder. Auf dem selben Niveau tummelt sich das Internet der Dinge. Gleich zwei Herausforderungen warten auf Sie, wenn Sie Ihrer Maschine oder ihrem Produkt ein digitales Upgrade verschaffen wollen. Wie das geht? So machen Sie Ihr physisches Produkt fit für IoT und den digitalen Wandel.

Ergreifen Sie die digitalen Chancen, um im immer schnelleren Wandel der Zeit bestehen zu können. So wie es The Walt Disney Company gemacht hat. 

Disney's digitales Angebot und Zusatzprodukt mit digitalen Extras

Machen wir eine kleine Reise nach Kalifornien – und zwar nicht ins Silicon Valley. Vor fast 100 Jahren, 1923, wurde The Walt Disney Company als Disney Brothers Cartoon Studio gegründet. Angefangen mit Zeichentrickfiguren arbeitete sich das Unternehmen zu einem der fünf größten Medienkonzernen der Welt hoch. Das Unternehmen hat es geschafft zu überleben. Warum? Es hat sein Geschäftsmodell neu gedacht und sein Angebot stetig erweitert. Das Fundament bildet das Filmgeschäft. Das Fernsehen, Streaming Dienste wie Disney+, Themenparks und Resorts, Merchandise und das Verlagswesen erweitern die Basis. Disney hat sich dem Wandel der Zeit und neuen Technologien angenommen und sein Angebot aufgrund neuer Technologien erweitert. Natürlich hat das Disney nicht mit links geschafft. Auch für einen großen Konzern wie The Walt Disney Company bedeutete das Hindernisse und Hürden, die es zu bewältigen gab.

Schauen wir uns zwei, voneinander unabhängige, digitale Geschäftsmodelle an, die Disney erschaffen hat: ein digitales Angebot sowie ein Zusatzprodukt mit digitalen Extras. 

Ein rein digitales Angebot: Disney+

Disney hat mit seinem Streaming-Dienst Disney+ einen Video-on-Demand Kosmos geschaffen. Abonnent:innen streamen dort ihre liebsten Filme und Serien über verschiedene Endgeräte. Gleichzeitig entzieht Disney der Konkurrenz die Möglichkeit, Lizenzen für Filme und Serien aus dem Disney Universum zu erwerben. 

Ein physisches Zusatzprodukt mit digitalen Extras: das MagicBand

Beim MagicBand handelt es sich um ein Armband. Es dient als Einlassticket für Disney-World-Besucher:innen, ist der Zimmerschlüssel für Disney Resorts und die Besucher:innen können damit alles kaufen, was es im Disney Universum zu kaufen gibt. On top schaltet es Spezialeffekte im Park frei. Nicht-MagicBand-Besitzer:innen bleibt dieser All-in-Service und der zusätzliche Nervenkitzel vorenthalten.

Was in der bunten Medienwelt funktioniert, findet ebenso erfolgreichen Anklang beispielsweise in der chemischen Analyse, der Zukunft der Arbeitsplatzbeleuchtung oder im stationären Handel. Wir zeigen, wie es drei weitere Unternehmen geschafft haben, bereits vorhandene Geschäftsmodelle mithilfe von digitalen Zusatzprodukten zu digitalisieren. 

MQuant® StripScan: verlässliche, schnelle Vor-Ort-Messung per Mobile App

In der Lebensmittelindustrie herrschen hohe Qualitätsstandards. Damit diese eingehalten werden können, müssen exakte Messungen durchgeführt werden. Probe entnehmen und ab ins Labor. Das Ergebnis lässt dann auf sich warten. Ein aufwendiger Prozess, der Wissenschaftler:innen Zeit und Kosten verursacht. Schnell, günstig und ortsunabhängig Aussagen über die Beschaffenheit von Wasserproben treffen? Ein digitales Geschäftsmodell bietet in diesem Fall die optimale Grundlage, um genau das zu realisieren. Die mobile Erweiterung, in Form einer App, liefert als günstige und effiziente Lösung schnelle Ergebnisse. Die Nutzer:innen können auch ohne besondere Vorkenntnisse die Messung durchführen – die App übernimmt das und führt sie durch die Messung hindurch. 

Erfahren Sie mehr zum Projekt und welche Anforderungen sowie Technologien bei MQuant® StripScan umgesetzt wurden.

Für die Ohren gibt's auch zu diesem Thema zusätzliche Insights: Wie sich etablierte Produkte erfolgreich digitalisieren lassen und sogar mit dem renommierten St. Gallen Mobile Business Award ausgezeichnet werden? Darüber spricht INCLOUD Geschäftsführer David Müller mit Saskia Neubacher, Global Product Manager bei Merck KGaA, und Andreas Heidelberg, Head of Point-of-Use Analytics/New Technologies R&D bei Merck im INCLOUD Podcast. Die dazugehörige Folge können Sie sich hier anhören: Etablierte Geschäftsmodelle digitalisieren.

Trilux: die Zukunft der Arbeitsplatzbeleuchtung als digitales Geschäftsmodell

Smart Home ist im Alltag angekommen. Die Sparte Komfort und Licht ist mittlerweile in mehr als 5 Millionen Haushalten in Deutschland als neues Familienmitglied integriert worden. Warum nicht einen Schritt weiter gehen und die Arbeitsplatzbeleuchtung revolutionieren? Während die meisten Arbeitnehmer:innen ausschließlich im Büro arbeiteten, hat sich das seit 2020 drastisch geändert. Plötzlich wird Home Office das neue Arbeiten – nur das Home Office ist nicht so richtig vorhanden. Eine Lampe an der Decke und eine Tischlampe versinnbildlichen das Bild der typischen Home Office Ausstattung. Doch Licht macht für unser Wohlbefinden so viel aus und verwandelt auch die kleinste, unauffälligste Büro-Ecke im Wohnzimmer in einen schönen Arbeitsplatz. Hier kommt die TRILUX Bicult LED ins Spiel. Diese vereint als erste smarte Tischleuchte einen direkten und indirekten Lichtaustritt. Die nach oben gerichtete, blendfreie Indirektbeleuchtung lässt den Raum erhellen. Im Gegensatz dazu erschafft der Direktanteil perfektes Licht auf dem Schreibtisch. 

Das digitale Geschäftsmodell bildet hier die mobile Erweiterung der Leuchte durch eine Mobile App. Die smarte Tischleuchte lässt sich per Mobile App steuern und erzeugt für die Nutzer:innen so Flexibilität und individuelle Einstellmöglichkeiten.

Bereits 2019 realisierte die TRILUX GmbH & Co. KG, Marktführerin auf dem Gebiet der technischen Leuchten, gemeinsam mit INCLOUD das Projekt. Entdecken Sie mehr Informationen über das Projekt TRILUX Bicult LED, welche Features die Anwendung bietet und wie die Anforderungen umgesetzt wurden. TRILUX schaffte es mit ihrem Produkt zu überzeugen und räumte gleich zwei Preise ab: den Design Plus Award (powered by light+building) und den German Design Award 2019. Es lohnt sich also in die Zukunft zu investieren.

Wie Fressnapf sein digitales Ökosystem weiter ausbaut

Vom Versorger zum Umsorger. Die Vision, den gesamten Lebenszyklus eines Tieres abzudecken, setzt das Unternehmen mit einem eigenen Ökosystem in die Realität um. Von Produkten bis hin zu Dienstleistungen: Tier und Mensch bekommen alles, was sie für den täglichen Bedarf brauchen und müssen das Fressnapf Ökosystem nicht mehr verlassen. Bereits seit über 30 Jahren versorgt die Fressnapf Holding SE im stationären Handel die Tierbesitzer:innen mit allem, was sie für ihre tierischen Freund:innen benötigen. Manuel Cranz, Head of Enterprise Architecture, erzählt im INCLOUD Podcast, wie es das Unternehmen geschafft hat, als gelungenes Beispiel in der Digitalisierung des stationären Handels voran zu gehen und was es plant, um auch in Zukunft bestehen zu können. Hören Sie in die dazugehörige Podcast Folge "Digitalisierung im Handel: Wie Fressnapf sein digitales Ökosystem weiter ausbaut".

Digital gestalten = Zukunft sichern

"Irgendwas mit Digitalisierung" im Unternehmen umsetzen zu wollen, wird die Zukunft Ihres Unternehmens nicht retten. Erarbeiten Sie stattdessen eine Digitalstrategie. Aufbauend auf die Fragen: "Welche Form eines digitalen Geschäftsmodells passt am besten zu meinem Status quo? Und an welcher Stelle vereinfacht es einen Prozess oder erweitert ein physisches Produkt mein Angebot und bietet einen Mehrwert?" Die Beispiele aus der Praxis haben Ihnen gezeigt: Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und das Chancenpotential, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, ist groß. Gestalten Sie Ihr Unternehmen digital und sichern Sie dessen Zukunft.

Wie geht es weiter?

Idee & Konzept

Sie wissen, dass Ihr Unternehmen digitaler werden muss. Gehen Sie es von Anfang an richtig an: Mit den folgenden 4 Schritten sind die ersten Hürden der neuen Produktentwicklung genommen. 

App programmieren lassen – wie geht das?

Wissen Sie, wie eine App Entwicklung von Anfang bis Ende abläuft? Eine gute Idee allein reicht nicht aus. Unser Guide hilft Ihnen dabei einen erfolgreichen App-Projektplan auf die Beine zu stellen. 

Was kostet eine App?

Ein App-Projekt ist komplex. Angefangen bei der Konzeption bis hin zum Dschungel aus Technologien. Wir helfen Ihnen dabei einen guten Überblick zu bekommen. Praxis-Beispiele zeigen Ihnen, welche Faktoren die Kosten einer App Entwicklung beeinflussen. 

Die Cloud

Es gibt viele gute Gründe für eine Cloud-Anwendung. Cloud-Strukturen stehen Software-Anwendungen in ihrem Facettenreichtum in nichts nach. Wo am besten anfangen? Mit unserem Cloud-Architektur-Ratgeber finden Sie die Architektur passend zu Ihrem Projekt.

Cloud-Anwendungen helfen dabei die Kosten zu optimieren. Sie zahlen nur für die Services, die Sie wirklich nutzen. Was kostet eine Cloud-Anwendung für Unternehmen? Das erfahren Sie in unserem Cloud-Kosten-Vergleich. 

Ist Ihr Unternehmen bereit für die Cloud? Machen Sie den Test und erfahren Sie, ob Sie den besten Nutzen aus der Cloud ziehen können.  

Kennen Sie die richtigen Anforderungen an eine Cloud-Struktur? Mit dem Cloud Fahrplan planen Sie in nur 24 Schritten Ihr Cloud Projekt. 

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Titelbild: Ishan@seefromthesky auf Unsplash
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