Die Mensa-App des Studierendenwerks Darmstadt

Wer viel lernt, muss auch Energie tanken: Deshalb betreibt das Studierendenwerk Darmstadt vier Mensen, fünf Bistros, fünf Kaffeebars sowie einen Biergarten an den Campus-Standorten in Darmstadt und Dieburg. Hier erhalten die Studierenden ein reichhaltiges, abwechslungsreiches Essensangebot. Doch zunehmend hält der Wunsch nach Individualität Einzug. Essgewohnheiten ändern sich. Das geht mit einem hohen Informationsbedarf bezüglich der Inhalte und Zutaten einher, der schnell und effektiv gedeckt werden muss. Gleichzeitig müssen die Mensen zu den Stoßzeiten Enormes leisten, um allen Gästen pünktlich und in hoher Qualität eine Mahlzeit zu servieren. Mit der Mensa-App können sich die Studierenden ihre Menüs individuell zusammenstellen und bereits im Hörsaal entscheiden, wo und was sie mittags essen werden.

Das Ziel

Wenn sich zur Mittagszeit die Mensen füllen, sollen die Studierenden schon genau über das Angebot an ihrem Standort informiert sein. Mit der Mensa-App sind sie bereits im Bilde, welche Speisen zu ihren Bedürfnissen passen, wie die Gerichte aussehen und wo sie in der Mensa fündig werden. Die Mensa-App stellt den Studierenden auf Wunsch eine individuelle Übersicht über das umfassende Essensangebot in den Mensen und Bistros an allen Standorten bereit und enthält Auskunft zu Ausgabestellen und Inhaltsstoffen. Hierfür braucht es ein leicht zu bedienendes Backend, mit dem das Studierendenwerk unabhängig von der IT-Abteilung Inhalte einpflegen und aktualisieren kann.

Vor Einführung der App konnten die Studierenden den Speiseplan lediglich über die Website des Studierendenwerks ohne Bebilderung der Gerichte einsehen. Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern stehen vor Ort Schauteller bereit, die das fertig angerichtete Essen zeigen. Ein digitalisierter Entscheidungsprozess kann dazu beitragen den Andrang an den Schautellern zu reduzieren.

Wichtig war dem Studierendenwerk auch ein direktes Feedback der Studierenden, um das Angebot stetig zu verbessern.

Die Lösung

Mit der Mensa-App können Nutzer ihre Hauptmensa festlegen und Essgewohnheiten, Vorlieben und eventuelle Unverträglichkeiten (z. B. vegan, kein Schweinefleisch oder glutenfrei) mit Hilfe einer Filterfunktion mitteilen. Die App enthält Informationen darüber, an welcher Ausgabestelle in der Mensa die Studierenden das gewünschte Gericht erhalten, sodass sie die entsprechende Essensausgabe direkt ansteuern können. Per Pushnachricht können sie außerdem am selben Tag informiert werden, wenn ihre Lieblingsgerichte an ihrem Standort verfügbar sind.

Über das von Incloud entwickelte Content Management System kann das Studierendenwerk Teaser Werbung schalten, um Angebote und Aktionstage zu bewerben und die Gerichte im Speiseplan mit Bildern versehen. Die Gerichte werden automatisch importiert und müssen nicht extra eingepflegt werden.

Mit der Standortübersicht können die Nutzer auch das Essensangebot der anderen Mensen einsehen und bei Bedarf dorthin wechseln.

Besonders praktisch ist außerdem: Um den Stand des Guthabens auf der Mensakarte zu erfahren, müssen sich App- Nutzer nicht mehr an den Lesegeräten in der Mensa anstellen. Mit der App und einem NFC-fähigen Smartphone kann das Guthaben direkt ausgelesen werden.

Die Mensa-App wurde jeweils nativ für Android (mit Kotlin) und für iOS (mit Xcode) entwickelt. Ergänzt wird sie durch ein mit directus gebautes headless CMS, das mit dem bereits vorhandenen Warenwirtschaftssystem verbunden ist und dem Studierendenwerk eine einfache Pflege der Inhalte erlaubt. Für die Bereitstellung der Daten aus dem Backend in den Apps arbeitete Incloud mit einer GraphQL Schnittstelle.

Die gesamte Infrastruktur wurde mit einem self-managed Kubernetes auf der Basis von EC2 Instanzen umgesetzt, als Cloud Plattform nutzt das Projekt AWS. Ein großer Vorteil dieser Infrastruktur: die Kapazitäten des Systems lassen sich dynamisch skalieren, so dass die App auch bei sprunghaften Nutzeranstiegen und in Stoßzeiten einwandfrei funktioniert.

Die Mensa-App ist kostenlos verfügbar und kann auf Deutsch und auf Englisch genutzt werden. Das ermöglicht auch internationalen Studierenden eine ideale Nutzung.

Den Herausgebern war ein ausführliches Feedback der Gäste sehr wichtig, um das eigene Angebot stetig zu verbessern. Die Studierenden haben deshalb die Möglichkeit, Gerichte anonym zu bewerten und schriftliches Feedback an die Mensa zu geben, welches nicht in der App veröffentlicht wird. So wie Incloud nimmt auch das Studierendenwerk das Thema Datenschutz sehr ernst. Die App führt nur solche Daten in die Cloud, die sie für die Bereitstellung spezieller Services benötigt. Für die Nutzer der App ist kein Login erforderlich. Ein Großteil der Einstellungen wird direkt auf dem Gerät gespeichert. Informationen, die in der Cloud abgelegt werden, um beispielsweise Push Nachrichten zu generieren, werden anonymisiert. Feedback, das die Studierenden zum Essensangebot abgeben, ist nicht rückverfolgbar.

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„Mit der Mensa-App haben wir für die Studierenden ein umfangreiches, individuelles und gleichzeitig Datenschutz-konformes Serviceangebot geschaffen.“

-- Elena Frankenberger, Projektleiterin im Studierendenwerk Darmstadt

Das Ergebnis

Die Mensa-App ist für viele Darmstädter Studierende heute fester Bestandteil ihres Smartphones und die Nutzung gehört zur Alltagsroutine. Die klare Visualisierung hilft bei der Entscheidungsfindung und gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihr Essen individuell, nach eigenen Präferenzen gefiltert zusammenzustellen. Durch die Feedbackmöglichkeit können die Studierenden aktiv Einfluss auf die Speiseplanung nehmen.

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